Brennholz richtig lagern

Bevor Sie Ihr Brennholz bzw. Kaminholz verheizen und Ihre wohlige Wärme genießen können müssen Sie ihr Brennholz richtig lagern. So stellen Sie sicher, dass Sie im Winter Ihre wohlige Wärme unbeschwert genießen können.

Über die Lagerung beeinflussen Sie die Qualität des Brennholz und seine Restfeuchte. Diese beiden Eigenschaften stehen Synonym für Ihren Spaß am Heizen. Bei der Lagerung kommt es auf die Auswahl des optimalen Standorts und die richtige Stapeltechnik an. Darüber können Sie die Qualität des Brennholz (keine Schimmelbildung und keine Holzfäule) und die notwendige Restfeuchte (max. 20% Restfeuchte) erreichen bzw. halten.

Der optimale Standort für das Brennholz

Der optimale Standort sind luftige nach Süden ausgerichtete Paletten unter einem Holzunterstand. Ausreichende Luftzirkulation und Sonne sind ausschlaggebend für eine zügige Trocknung. Paletten auf dem Boden und ein Holzunterstand stellen den notwendigen Schutz vor Feuchtigkeit sicher.

Brennholz bzw. Kaminholz mit einer Restfeuchte von ca. 10% können Sie auch im Keller bzw. einer Garage lagern, unter Berücksichtigung der Stapelempfehlungen.

Brennholz richtig stapeln

Zum Stapeln eignen sich am besten ofengerechte dreieckförmige Holzscheite. Stapeln Sie die Holzscheite mit einem Abstand von mindestens 5-10 cm zur Rückwand und halten Sie ausreichend Luft zwischen den Holzscheiten. Dies ist notwendig um für ausreichend Luftzirkulation zwischen dem Holz zu sorgen. In den unteren Lagen legen Sie die Rinde nach unten und in den oberen Lagen nach oben. Dies schützt zusätzlich vor dem Eindringen von Feuchtigkeit.

Brennholz Lagerdauer

Frisches Brennholz bzw. Kaminholz müssen Sie i.d.R 1 – 2 Jahre lagern um eine Restfeuchte von 20% zu erzielen und Sie das Brennholz verheizen dürfen. Grundsätzliches sollten Sie Brennholz aber auch nicht länger als 3-7 Jahre lagern, da sich eine zu lange Lagerung je nach Holzart negativ auf die Qualität auswirken kann.